Ein Liga-Herbst mit Auf und Abs sowie Platz drei: Rapids Sportchef Markus Katzer sieht viele Reserven. Acht Punkte Rückstand auf Sturm sind kein Wermutstropfen.
Keines der sechs Spiele gegen einen Gegner aus den Top 5 der Tabelle verloren (drei Spiele, drei Remis), doch nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Matches plötzlich acht Punkte hinter Winterkönig Sturm: Rapids Auf und Abs der Herbstsaison spiegelten sich auch in den samstägigen 90 Minuten in Salzburg wider, eine starke zweite Halbzeit führte zum verdienten 2:2. „Ein unglaubliches Spiel, Werbung für unseren Fußball“, zeigte sich Markus Katzer auch noch am Tag danach beeindruckt.
Rapids Sportchef ist mit der bisherigen Bilanz im Herbst - inklusive der sehr großen Chance auf einen Top-8-Endrang in der Ligaphase der Conference League – „mehr als zufrieden. Wir haben allein in der Wahrnehmung rundherum einen Riesenschritt gemacht. Man merkt, dass der Glaube an uns wieder da ist.“ Grün-Weiß hat in Hütteldorf zu alter Stärke gefunden, kam aber auswärts in acht Matches nur zu einem Dreier. „Die Gegner haben sich anders auf uns eingestellt, standen tiefer. Wir taten uns schwer, Tore zu erzielen“, verweist er auf die nur 20 Treffer in den bisher 16 Liga-Partien.
Im Liga-Frühjahr hofft der Sportchef ab 8. Februar auf weitere Impulse, sieht speziell bei einem offensiven Trio Reserven: „Mmaee hat für uns noch gar nicht gespielt, auch Wurmbrand wird 2025 wie ein neuer Spieler für uns sein. Jansson war acht Wochen verletzt, mit ihm am Platz ändert sich zum Teil auch unser Spiel. Weil er extrem schnell und torgefährlich ist.“
Die acht Punkte Rückstand auf Sturm? „Sind kein Wermutstropfen, da Sturm für mich absoluter Titelfavorit ist. Wir sind als Dritter gut dabei.“ Beim Blick auf das Rapid-Team fällt Katzer eines auf: „Wir haben wieder Spieler im Kader, die echte Typen sind. Wie etwa Jansson – allein wegen solchen Kickern geht man ins Stadion.“
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