Bitterkalt war es vor genau einem Jahr in Niederösterreich. Nacht sanken die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt. Das nutzte Hannes Leeb, um Trauen für einen Eiswein zu ernten. Nach zwölf Monaten Reifezeit konnte das süße Tröpferl jetzt verkosten.
Handschuhe, dicke Jacke und Pudelhaube – nicht gerade die alltägliche Arbeitskluft für einen Winzer. Außer er möchte einen Eiswein keltern. Und genau das tat Hannes Leeb in Perchtoldsdorf, Bezirk Mödling, vor genau zwölf Monaten. Bei minus elf Grad Celsius boten sich damals erstmals seit zehn Jahren wieder genau die richtigen Bedingungen, um diesen süßen Dessertwein zu produzieren. 900 Kilo gefrorene Trauben konnten Leeb und seine Helfer damals ins Presshaus schaffen.
Honig, Pfirsich, Tropenfrüchte
Doch haben sich die Mühen in eiskalter Nacht auch ausgezahlt? Ein Jahr musste Leeb warten, ehe er darauf eine Antwort bekam. Denn erst jetzt war die Reifezeit des Eisweines vorüber und das große Moment gekommen. Gemeinsam mit Sandra Dorr konnte der Winzer das erste Gläschen seines „eisigen“ Welschrieslings verkosten: Sein Urteil: „Unser Eiswein überzeugt mit intensiven Aromen von Honig, reifen Pfirsich und exotischen Tropenfrüchten.“
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