Nachdem die Pioneers Vorarlberg in den letzten beiden Partien ohne Torerfolg geblieben sind, möchte das Team von Headcoach Dylan Stanley heute (19.15) ausgerechnet bei Meister Red Bull Salzburg in die Erfolgsspur zurückfinden. Wie das funktionieren soll, weiß Pioneers Top-Torjäger Josh Passolt.
Mit neun Saisontoren fehlt Pioneers-Angreifer Josh Passolt aktuell nur ein Treffer zu Platz eins in der ICE Hockey League-Torjägerliste. Eine Position, die der 28-jährige US-Amerikaner bereits innehaben könnte. Hätte er nicht – wie auch seine Teamkollegen – in den vergangenen beiden Runden generell aufs Toreschießen verzichten. „Es lag sicher nicht daran, dass wir keine Chancen hatten“, analysiert Passolt das 0:2 gegen Linz und die 0:1-Overtime-Niederlage gegen Asiago.
Eine Frage der Kaltschnäuzigkeit
Stimmt! Allerdings konnten die Pioneers trotz 52 Schüssen aufs gegnerische Tor den Puck nicht einmal versenken. „Offensichtlich fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse. Denn die Art und Weise, wie wir ansonsten seit der Länderspielpause auftreten, gefällt mir schon ganz gut“, erklärt Passolt.
Gewarnt vor Bullen-Überzahl
Heute (19.15) geht es zum regierenden Meister Salzburg – alles andere als eine leichte Aufgabe. In den bisherigen neun Duellen gab es erst zwei Siege für die Feldkircher. „Sie spielen sehr diszipliniert in ihrem Game-Plan“, weiß Passolt. „Da lassen sie sich kaum davon abbringen. Heißt: Wir müssen sie in ihrem Spiel bezwingen.“ Und Strafen vermeiden. Denn im Powerplay ist kein Team effizienter als die Eisbullen – in 47 Überzahlsituation landeten die Salzburger bereits 16 Treffer.
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