Jetzt steht es fest: Markus Poschner, Chefdirigent des Linzer Bruckner Orchesters, verlässt die oberösterreichische Landeshauptstadt. Er wird ab dem Jahr 2027 in Utah/USA den Dirigentenstab schwingen. Indes sucht das Bruckner Orchester bereits intensiv einen Nachfolger, Bewerbungsfrist ist bis Ende des Jahres.
Dass Markus Poschner 2027 als Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz (BOL) geht, ist bereits bekannt. Seit Dienstag steht nun ein weiterer Zukunftsbaustein des Münchners fest, der seinen Posten in Linz seit 2017 innehat: Der 53-Jährige wird mit Beginn der Spielzeit 2027/28 Chefdirigent des Utah Symphony. Der Sitz des Orchesters ist in der Mormonenstadt Salt Lake City.
„Die Gelegenheit, als nächster Musikdirektor des Utah Symphony Orchestra zu fungieren, mit den außerordentlich fähigen Musikern des Orchesters zu musizieren und mit einer Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, die die Künste so willkommen heißt und so sehr schätzt, ist eine große Ehre.“
Markus Poschner
Bereits kommendes Jahr, mit Saisonbeginn 2025/26, legt Poschner die Leitung des Orchestra della Svizzera italiana nieder und wird Chef des Sinfonieorchesters Basel.
Zeigt die Klasse des Bruckner Orchesters
„Das Bruckner Orchester ist auch international gefragt, beliebt und seine Klasse ist allerorts anerkannt – das zeigt das nun bekannt gewordene Engagement von Chefdirigent Markus Poschner in Utah“, kommentierte Landeshauptmann und Kulturreferent Thomas Stelzer (ÖVP), der sich freute, das BOL unter Poschner bis 2027 noch einige Male zu hören.
Suche in Linz hat begonnen
Indes sucht das Bruckner Orchester intensiv einen Nachfolger mit u.a. „mehrjähriger Erfahrung in der Leitung eines sinfonischen Berufsorchesters als Chefdirigent/in und/oder im Dirigat international renommierter Orchester“ sowie Erfahrung in der musikalischen Leitung von Opernproduktionen an großen, international renommierten Opernhäusern, wie es in der Ausschreibung heißt.
Die Bewerbungsfrist ist bis Ende des Jahres 2024. Mitte 2025 soll aber die Nachfolge bereits feststehen.
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