Russland hat die Gas-Pipelines zu Österreich abgedreht. Das war erst für Jänner 2025 erwartet worden, doch die Versorger haben sich schon länger darauf eingestellt. In Oberösterreich sind Energie AG und Linz AG um Beruhigung der Gas- und Stromkunden bemüht und versprechen Versorgungssicherheit und Preisstabilität.
Der Gas-Stopp aus Russland war erwartet worden, doch stiegen die Preise an der Börse sofort. Die etwa 80.000 Haushalte in Oberösterreich, die auch heute mit Gas aufgewärmt werden, müssen sich in der aktuellen Heizperiode keine Sorgen machen. Das versprechen die großen Versorger Energie AG und Linz AG auf „Krone“-Anfrage. „Wir haben natürlich schon vorgesorgt. Unsere Speicher sind zu 95 Prozent voll“, sagt Karin Strobl von der Energie AG und verspricht, dass weder die Preise für Gas noch Strom angehoben werden und die Versorgungssicherheit gegeben ist.
Auch wieder Sinken der Preise erwartet
Bei der Linz AG sagt Generaldirektor Erich Haider: „Wir haben vorgesorgt bis in den Sommer. Die Speicher sind zu 98,3 Prozent gefüllt.“ Auch die Linzer versprechen, die vereinbarten Preise über die Heizsaison zu halten, auch werden niemand frieren müssen. Man rechne kurz- und mittelfristig mit Preissprüngen, doch nicht so schlimm wie zu Anfang des Ukrainekriegs, und dann mit einem Sinken. „Wir müssen jetzt nicht kaufen, können warten“, so Haider.
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