14 Meter hohe Wellen

Sturm „Man-yi“ verstärkt sich zu Super-Taifun

Ausland
16.11.2024 07:50
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der auf die Philippinen zukommende Tropensturm „Man-yi“ hat sich laut staatlichem Wetterdienst am Samstag zu einem Super-Taifun verstärkt. Die Meteorologen warnten vor „erheblichen bis schweren Auswirkungen“ der Winde und „lebensbedrohlichen“ Sturmfluten.

Um die Insel Catanduanes, wo der Super-Taifun später am Samstag oder am frühen Sonntag auf Land treffen soll, wurde mit bis zu 14 Meter hohem Seegang gerechnet.

Sechster Sturm binnen weniger Wochen
„Man-yi“ wird der sechste große Sturm sein, der innerhalb weniger Wochen auf die Philippinen trifft. Rund 255.000 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in Vorbereitung auf den Sturm bereits aus besonders von Erdrutschen, Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdeten Regionen evakuiert.

Die Philippinen werden jährlich von etwa 20 großen Stürmen getroffen, dabei gibt es immer wieder zahlreiche Tote. Zudem stürzen die Wetterphänomene Millionen Menschen in Armut. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Stürme immer näher an den Küsten bilden, schneller an Stärke zunehmen und länger über Land bleiben.

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