Im Sommer war Takumu Kawamura von Japan nach Österreich gekommen, um beim FC Red Bull Salzburg Fuß zu fassen. Eine Knieverletzung bremste den 25-Jährigen vier Monate aus. Kürzlich kehrte der Nationalteamspieler ins Mannschaftstraining zurück und möchte nun seine Ziele in der Mozartstadt verfolgen.
„Der Stil des Klubs sagt mir sehr zu. Daher hoffe ich, dass ich mich schnell einfügen werde.“ Das sagte Takumu Kawamura im Rahmen eines Testspiels Ende Juni zur „Krone“. Der Japaner war von seinem Heimatverein Sanfrecce Hiroshima an die Salzach gewechselt. Und erzählte, dass er sich im Vorfeld von Landsmann Takumi Minamino Informationen in Bezug auf die Stadt und den Klub geholt hatte. Die Erwartungen schienen erfüllt. „Ich fühle mich gut“, sagte der Nippon-Teamspieler mit einem Lächeln.
Lange zum Zuschauen verdammt
Knapp zwei Wochen nach dem Gespräch folgte der große Schock. Im Trainingslager in Saalfelden zog sich der mittlerweile 25-Jährige einen Innenbandriss im Knie zu. Eine monatelange Zwangspause war die Folge. Statt im Team Fuß fassen zu können, war „Taki“ zum Zuschauen verdammt. Jetzt steht er wieder im Mannschaftstraining. Es ist wahrscheinlich, dass Kawamura erst nach der Länderspielpause ins Spielgeschehen eingreift.
Im Klub wird Kawamura von Johanna Hogger betreut. Diese ist „Players Care Specialist“, spricht Japanisch und betreut den Neuankömmling tagein, tagaus – um die Rahmenbedingungen für sein Vorhaben in der Mozartstadt zu schaffen. Das da lautet: „Ich möchte mich als Spieler weiterentwickeln und verbessern.“ Damit kann der Neuzugang nach langer Wartezeit jetzt richtig loslegen.
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