Kein Grund für Wechsel

Diese Bullen-Elf hat sich den Einsatz verdient!

Salzburg
09.11.2024 20:00

Für das Trainerteam des FC Red Bull Salzburg gibt es nach dem starken Auftritt gegen Feyenoord kaum einen Grund für Änderungen in der Startaufstellung gegen Blau-Weiß Linz. Pep Lijnders sorgte in der Vergangenheit mit diskutablen Rotationen für Unruhe im Team. Hat der Niederländer daraus gelernt?  

Sir Alf Ramsey führte die englische Nationalmannschaft im Jahr 1966 zum Weltmeistertitel. Die 1999 verstorbene Legende prägte damals einen Leitsatz, der in der Welt des Fußballs für viele Erfolgsgeschichten sorgte: „Never change a winning team“ – ein Team, das gewinnt, verändert man nicht.

Ein Satz, an dem sich auch die Bullen orientieren sollten. Unter der Woche feierten sie in der Champions League gegen Feyenoord Rotterdam zum ersten Mal seit Wochen einen überzeugenden Sieg. Trotz großer Verletzungssorgen, waren doch mit Mads Bidstrup, Amar Dedic – über den Einsatz des Duos heute (14.30, live auf Sky) gegen Blau-Weiß Linz wird noch entschieden – und Maurits Kjaergaard echte Stützen ausgefallen. Doch Lucas Gourna-Douath, Mamady Diambou, Nicolas Capaldo und Co. erledigten ihre Aufgaben stark. So hat sich die Startelf von Mittwoch heute noch einen Einsatz verdient!

Zuletzt stark: Lucas Gourna-Douath.
Zuletzt stark: Lucas Gourna-Douath.(Bild: Fabian Weirather – FC Red Bull Salzburg)

Das wird auch Trainer Pep Lijnders wissen. Er betont im Hinblick auf das Duell mit Blau-Weiß: „Wir werden die gleiche Einstellung und den gleichen Zugang brauchen.“ Verständlich wären Wechsel nur, wenn jemandem die Frische fehlt. „Diese brauchen wir, weil wir momentan in einer Situation sind, wo wir uns jeden Punkt, jeden Erfolg hart erarbeiten müssen, wo nichts so ganz leicht von der Hand geht“, weiß auch Gourna-Douath, der zuletzt zwei Rotfouls – jeweils nach VAR-Check – gegen seinen Knöchel einstecken musste.

Hat Trainer gelernt?
In den vergangenen Monaten fiel sein Trainer aber öfters mit diskutablen Wechseln (Stichwort Prag-Gastspiel) auf, mit denen er teamintern für Unruhe sorgte. So könnte die Aufstellung auch darüber Aufschluss geben, ob der 41-Jährige aus der Vergangenheit gelernt hat. Im Kampf um den Bundesliga-Titel ist das Streben nach dem stetigen Lernen auch etwas, woran man sich orientieren sollte.

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