Erste TV-Kritik

„Dancing Stars“-Casting: Der Kampf ums Rampenlicht

TV
08.11.2024 22:00

24 Nicht-Promis tanzten am Freitag zum Auftakt der neuen ORF-Show „Dancing Stars – Das Casting“ und merkten schnell: Der Weg zum Erfolg ist kein Zuckerschlecken.

Russland, Frankreich, Steiermark, Berlin – aus diesen (und weit mehr) Regionen kommen die 24 vorqualifizierten Tänzer, die sich beim Casting für die im März 2025 anlaufende Staffel der „Dancing Stars“ präsentieren. In der ersten Ausgabe wird rigoros auf zehn Personen heruntergekürzt. Neben Paar- und Einzeltanz müssen sich die Bewerber auch bei der Jury präsentieren.

Um die Sympathien auf die eigene Seite zu ziehen, werden alle Register gezogen: Selbstvorstellung in Gummistiefel, Fotostrecken aus der Kindheit, sentimentale Geschichten mit Puppe in der Hand. Da in der Hauptprofession „Tanz“ alle Kandidaten reüssieren, muss mitunter nach (TV-)Persönlichkeit entschieden werden.

Vorjahressiegerin Missy May ist gerne ergriffen und sentimental, Maria Angelini-Santner unscheinbar und kurzsilbig, Balázs Ekker gewohnt streng und etwas barsch – dazu moderiert Andi Knoll gut gelaunt mit „Movember“-Schnauzer. Zwischen Triumph und Enttäuschung bei den Applikanten bleibt nicht viel Platz. Der Kampf ums Rampenlicht ist ein harter.

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