Rennrollstuhlfahrer Ludwig Malter hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Mit neuem Rollstuhl düste er zu mehren österreichischen Rekorden, war bei der WM dabei und schlug sogar einen Olympia-Teilnehmer in Graz.
Über den Salzburgring gedüst, bei der Weltmeisterschaft in Japan sowie beim Berlin-Marathon am Start gestanden und mit einem Olympiateilnehmer den Rollstuhlsport vorgestellt: Die Saison von Para-Athlet Ludwig Malter hatte einiges zu bieten. „Ich habe einige neue österreichische Rekorde aufstellen können. Dieses Jahr bin ich auch mehr gereist, hab‘ an mehr Wettkämpfen teilgenommen und konnte so auch viele neue Erfahrungen sammeln“, sagt der 24-Jährige, der heuer erstmals mit einem rein aus Carbon angefertigten Rollstuhl von einer Schweizer Firma die Rennen bestritt. „Dieser hat sich auf der Bahn und auf der Straße bewährt.“
Den Saisonabschluss bildete ein 10-Kilometer-Rennen in Graz, bei dem erstmals Rennrollstuhlsportler dabei waren. Malter konnte sich dabei mit Thomas Frühwirth, dem Paralympics-Teilnehmer im Triathlon, messen und ihn gleich besiegen. „Thomas ist einer der herausragendsten Athleten in Österreich“, schwärmt der Tennengauer. Kennengelernt hat er den Grazer schon vor einigen Jahren. Seither haben sie immer wieder Kontakt: „Von seiner langjährigen Erfahrung und seiner Bereitschaft, einem jungen Athleten wie mir, sein Wissen weiterzugeben, kann ich sehr profitieren“, sagt der 24-Jährige.
Das kann der Heeressportler auch davon, dass sein dortiger Vertrag bis 2027 verlängert wurde. Davor stand der Rennrollstuhlfahrer auch beim Berlin-Marathon am Start, wurde mit neuer persönlicher Bestzeit Achter. „Das Ergebnis lässt mich sehr erfreuen“, strahlte Malter.
Nun geht er in eine lange Wettkampfpause. Anfang Dezember geht es für eine Woche auf Trainingslager nach Teneriffa (Spa). Im Februar startet in den Vereinigten Arabischen Emiraten der erste Bewerb 2025. „Ich freue mich schon auf die kommende Saison!“
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