Feuerwehr-Großeinsatz in der Nacht auf Sonntag im Tiroler Unterland: In Söll im Bezirk Kufstein brannte ein Bauernhof lichterloh. Nachbarn konnten alle Tiere in Sicherheit bringen. Im Zuge der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann Verletzungen. Die Bewohner waren beim Ausbruch des Brandes offenbar nicht daheim. Der Schaden ist enorm.
Kurz nach Mitternacht war der Brand ausgebrochen – offenbar im Wirtschaftsgebäude. Aufmerksame Nachbarn konnten alle Tiere aus dem Stall retten, wie ein Polizeisprecher auf „Krone“-Nachfrage erklärte.
Keine Bewohner im Haus
Die Flammen breiteten sich daraufhin rasend schnell aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Stall bereits in Vollbrand. Das Feuer griff folglich auch auf das Dach des Wohnhauses über. „Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine im Haus“, so der Polizeisprecher weiter.
Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Ermittlungen werden aufgenommen.
Sprecher der Polizei
Über 150 Einsatzkräfte
Die Feuerwehren Söll, Scheffau, Ellmau, Itter und Kufstein kämpften gegen das gewaltige Inferno an. Alles in allem waren mehr als 150 Einsatzkräfte vor Ort. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 9 Uhr an.
Der Wirtschaftstrakt brannte komplett nieder. Im Zuge der Löscharbeiten habe ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen erlitten, erklärt der Sprecher. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Die Polizei ermittelt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.