
Mit neuen Ausbildungsformen in Zwettl und Horn hofft man wieder mehr Personal im Mangelberuf Pflege auch im Waldviertel zu finden. Dabei startet man mit der zweiten Höheren Lehranstalt sowie einem Fachhochschul-Lehrgang.
Dort, wo nach den von der „Krone“ aufgedeckten Geheimplänen die einzigen zwei „echten“ Spitäler des nördlichen Waldviertels übrig bleiben sollen, startete man auch mit neuen Ausbildungen im Gesundheitsbereich.
In Horn wird´s akadamisch
Denn in den Mangelberufen weiß man, dass eine wohnortnahe Ausbildung auch mehr Fachkräfte bringt. So ging etwa der Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege der Fachhochschule Krems am Krankenhaus Horn mit 34 Teilnehmern an den Start.
„Wir haben in jüngster Vergangenheit ein enges Netz gesponnen, um allen einen wohnortnahen Ausbildungsplatz im Pflege- und Betreuungsbereich anbieten zu können“, betont Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Das Waldviertel umfasst zwölf Standorte, an denen Auszubildende ihre Praxis absolvieren können“, erklärt Landesrat Ludwig Schleritzko.
Pflege- und Sozialbetreuung mit Matura-Abschluss
Nach Gaming startete die zweite Höhere Lehranstalt für Pflege- und Sozialbetreuung heuer in Zwettl mit 18 Schülern. „Wir haben die Ausbildungsplätze landesweit von 1700 auf 2100 aufgestockt. Niederösterreich war das erste Bundesland mit einer Ausbildungsprämie für künftige Pflegekräfte“, ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stolz.

Teschl-Hofmeister hebt die vielen Ausbildungsmöglichkeiten hervor: Von Schwerpunkten für Soziales und Gesundheit in Mittelschulen, der Pflegelehre, Lehranstalten für Pflege- und Sozialbetreuung mit Matura, der klassischen Ausbildung oder der im zweiten Bildungsweg bis zur akademischen Ausbildung an Fachhochschulen.R. Denk
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