Viele Ideen, langes Warten: Die Umgestaltung für das neue Grätzel im Nonntal wurde von Stadt noch nicht abgesegnet. Für Unternehmer Doll steht nach wie vor fest: Die Gärtnerei bleibt durchgehend offen – komme, was wolle.
„Doll räumt! Wir schaffen Platz für Neues“, liest man derzeit auf dem Instagram-Account der Gärtnerei Doll. Nachdem behördliche Auflagen den Abriss der Glashäuser an der Nonntaler Hauptstraße notwendig gemacht hatten, heißt es nun langsam die Lager aufräumen und umsiedeln – so zumindest der ursprüngliche Plan.
Genehmigungsverfahren ziehen sich in die Länge
Ganz so reibungslos wie erhofft, gestaltet sich das Vorhaben jedoch nicht. Blumenkünstler Jörg Doll und seine Angestellten bleiben bis auf Weiteres nämlich erst einmal auf den gepackten Kisten sitzen: „Wir sind noch in unseren alten Räumlichkeiten und betreiben unser Geschäft dort ganz normal weiter. Grund dafür ist, dass die Genehmigungsverfahren für das Neubauprojekt noch nicht abgeschlossen sind“, erzählt Jörg Doll. Bis wann das Projekt endlich grünes Licht erhalten wird, darüber traut sich Doll nicht zu spekulieren.
Wir sind derzeit noch immer in unseren alten Räumlichkeiten und betreiben unser Geschäft dort ganz normal weiter.

Unternehmer Jörg Doll
Bild: Tschepp Markus
Dort, wo derzeit noch die in die Jahre gekommenen Glashäuser stehen, soll ein komplett neues Grätzel im Nonntal entstehen. Es soll kleine Nahversorger, Dienstleister, Büros und Wohnungen beherbergen. Auch moderne, den behördlichen Auflagen entsprechende Glashäuser der Gärtnerei sollen auf dem Gelände wieder Platz finden – sofern es nach Jörg Doll geht. Ob das möglich sein wird, prüft derzeit noch die Stadt Salzburg.
Mehrere Millionen sollen in Bauvorhaben fließen
Fest steht für den Blumenkünstler jedoch schon seit Anfang der Planungsphase: „Die Gärtnerei wird in der gesamten Realisierungszeit uneingeschränkt geöffnet bleiben.“ Die Einnahmen wird Doll wohl auch brauchen. Investiert werden sollen in das Bauvorhaben von der Kunstgärtnerei und dem Projektentwickler R-K Wohnbau mehrere Millionen Euro.
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