Nach Medienberichten über Vergewaltigungsvorwürfe gegen den französischen Fußballstar Kylian Mbappe hat die schwedische Staatsanwaltschaft Ermittlungen bestätigt. Der Franzose ist „schockiert“, jetzt gibt’s eine Klage.
Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag, ohne jedoch den Namen des Verdächtigen zu nennen. Der Spieler beteuerte seine Unschuld, seine Anwältin kündigte eine Verleumdungsklage an.
Mbappe wolle nicht zulassen, dass er „auf diese Weise verleumdet und diffamiert wird“, sagte seine Anwältin Marie-Alix Canu-Bernard am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. „Deshalb werden wir eine Klage wegen Verleumdung einreichen.“ Mbappe sei „verblüfft“, dass sein Name mit den Ermittlungen in Schweden in Verbindung gebracht werde, sagte Canu-Bernard. Er sei jedoch „gelassen“, da er sich nichts vorzuwerfen habe.
Davor hatte die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass eine Untersuchung eingeleitet worden ist. „Nach Medienberichten über eine mutmaßliche Vergewaltigung in Stockholm kann die Staatsanwältin bestätigen, dass eine Anzeige wegen Vergewaltigung bei der Polizei eingegangen ist“, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der Vorfall soll sich demnach am Donnerstag vergangener Woche in einem Hotel im Zentrum der schwedischen Hauptstadt ereignet haben.
Mbappe spricht von „Falschmeldungen“
Der Fußballstar hatte sich bereits am Montag im Onlinedienst X als Opfer von „Falschmeldungen“ bezeichnet. Dort erklärte der Kapitän der französischen Nationalmannschaft, dass es eine Verbindung zwischen dem „Aftonbladet“-Bericht und seiner Anhörung am Dienstag vor einem Ausschuss der französischen Fußballliga zu einem erbittert geführten Streit mit PSG über angeblich nicht gezahlte Gehälter gebe. „Fake News“, schrieb der im Sommer zu Real Madrid gewechselte Stürmerstar auf X. Es sei „so vorhersehbar, am Vorabend der Anhörung, als ob es ein Zufall wäre“.
Mbappe fordert von seinem ehemaligen Verein angeblich ausstehende Gehälter und Bonuszahlungen in Höhe von 55 Millionen Euro. Die Liga-Organisation LFP hatte PSG im September dazu verurteilt, Mbappé die geforderte Summe zu zahlen, die ihm zum Zeitpunkt seines Wechsels zu Real Madrid zugestanden habe.
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