Das Aus der Grazer Traditionsbäckerei Hubert Auer konnte noch einmal abgewendet werden: Nachdem das Unternehmen im Juni zum zweiten Mal Insolvenz anmelden musste, wurde nun der Sanierungsplan angenommen. Mehrere Filialen wurden aber geschlossen.
Im vergangenen Juni musste die bekannte Grazer Bäckereikette Hubert Auer zum bereits zweiten Mal nach 2020 Insolvenz anmelden. Grund waren fehlgeschlagene Investitionen, Forderungen mit einem Volumen von rund 1,84 Millionen Euro wurden angemeldet. Bei der Tagsatzung am Landesgericht für Zivilrechtssachen am Dienstag in Graz wurden davon 1,41 Millionen Euro anerkannt, wie AKV und KSV1870 berichten.
Die Gläubiger akzeptierten eine Quote von 20 Prozent. Das Unternehmen (das schon lange nicht mehr im Eigentum der Familie steht) kann also mit aktuell 25 Dienstnehmern fortgeführt werden. Die Filialen in der Shoppingscity Seiersberg, der Grazer Ankerstraße und der Unesco Esplanade, in Peggau und Hausmannstätten wurden mit 18. September geschlossen – ebenso Teilbetriebe der Zentrale (inklusive Konditorei). Damit verbleiben noch 10 von zuletzt 16 Filialen.
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