„Krone“-Stopplicht

„Jetzt wird der Toni vor dem Fernseher blass“

Fußball International
15.10.2024 06:32

In seiner Stopplicht-Kolumne schreibt „Krone“-Sportchef Peter Moizi über Marko Arnautovic‘ Leistung bei Österreichs 5:1-Sieg über Norwegen ...

„Marko Arnautovic, Marko Arnautovic, Marko Arnautovic!“ Laute Sprechchöre hallten durch das Linzer Stadion, Standing Ovations. Der 35-Jährige stolzierte mit seinem typischen Gang lässig vom Feld, die Zuneigung der Fans wird ihn mit Stolz erfüllt haben. Ein magischer Abend, eine wahre Gala. Und der 35-Jährige bot dabei in seinem 120. Länderspiel eine seiner besten Leistungen. Einsatz total, Spielwitz, ein Kunsttor zum 1:0, explosiv und lauffreudig. „Wenn er nur bei der EM so gut in Form gewesen wäre“, kommentierte eine Dame im VIP-Klub das Geschehen. Vor dem Elfer zum 2:1 witzelte ihr Sitznachbar: „Jetzt wird der Toni Polster vor dem Fernseher blass werden.“

Marko Arnautovic spielte eine seiner besten Partien im ÖFB-Trikot.
Marko Arnautovic spielte eine seiner besten Partien im ÖFB-Trikot.(Bild: GEPA)

China der falsche Schritt?
Der einstige Kultstürmer führt mit 44 Treffern in 95 Partien Österreichs ewige Schützenliste an, Arnautovic liegt nur noch fünf Tore hinter Polster. Eine Ausbeute, die ihm viele nicht zugetraut hätten. An seinem Talent zweifelte kaum wer, aber immer wieder durchkreuzten Eskapaden, Hoppalas und unglückliche Storys vor allem „Arnies“ erste Laufbahn-Jahre. Mit seinem Wechsel 2019 von der Premier League nach China hatte Arnautovic laut vielen Experten sein fußballerisches Ende eingeläutet, doch Marko schaffte nach der Rückkehr eindrucksvoll die Wende. Fünf Jahre später begeistert er wie zu besten Zeiten. Als Publikumsliebling Nummer eins und Polsters Torrekord-Jäger!

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