Ein Hubschrauber stürzt auf ein Krankenhausdach: 300 Einsatzkräfte proben am Samstag in Scheibbs den Ernstfall. Angehörigen wird geraten, Patientenbesuche besser zu verschieben.
Es ist ein absolutes Horrorszenario, das am Samstag in Scheibbs simuliert wird. Durch einen technischen Defekt stürzt ein Hubschrauber im Landeanflug ab – direkt auf das Dach des Bettentrakts des Krankenhauses. Ein Feuer bricht aus, mehrere Personen sind eingeschlossen.
Mit der Drehleiter in Sicherheit
Insgesamt 300 Teilnehmer von Feuerwehr, Roten Kreuz, Polizei und Klinik-Personal sind an der riesigen Übung involviert. Es gilt Statisten unter Atemschutz zu retten und sie mittels Drehleiter aus dem dritten und vierten Stock in Sicherheit zu bringen, das Feuer zu löschen, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern und die Verletzten zu versorgen.
Hindernisse in Stiegenhäusern und Hallen
„An diesem Tag herrscht ein hohes Aufkommen und eine beeinträchtigte Verkehrssituation rund um das Krankenhaus“, kündigt man seitens der Klinikleitung an. Weil auch in den Stiegenhäusern und Hallenbereichen durch Schläuche der Feuerwehr Hindernisse und stellenweise Sperren entstehen, empfiehlt man, geplante Besuche von Patienten auf andere Tage zu verschieben. „Die Rettungszufahrt sowie die Versorgung der Patienten ist aber während der Übung zu jeder Zeit sichergestellt“, versichert man im Spital.
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