Elena Dengg hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass sie die ganz große Zukunftshoffnung im österreichischen Judosport ist. Die 20-Jährige vom ESV Sanjindo Bischofshofen eroberte bei der U21-WM in Tadschikistan die Goldmedaille.
Gold für Österreich! Gold für Salzburg! Und vor allen Dingen: Gold für Elena Dengg! Das Judo-Supertalent wurde seinem Ruf gerecht und holte sich bei den Weltmeisterschaften im tadschikischen Dushanbe den U21-Titel. „Mir bedeutet das unheimlich viel. Ich hatte Freudentränen in den Augen, als die Hymne lief. Das war der perfekte Moment, ich bin richtig stolz“, zeigte sich die 20-Jährige vom ESV Sandjindo Bischofshofen gerührt. Dabei waren die Voraussetzungen für Dengg, die in der Klasse bis 70 kg antritt, sicher nicht die besten.
Dank an Mama
Im vergangenen Jahre war sie „gefühlt ständig verletzt“. Auch in den Tagen vor den Titelkämpfen im fernen Asien lief es alles andere als nach Wunsch. „Ich war krank, konnte nicht richtig trainieren und musste wieder eine Pause einlegen. Erst hier in Dushanbe habe ich mich langsam wieder besser gefühlt“, gibt die frischgebackene U21-Weltmeisterin Einblicke in ihre Gefühlswelt.
Im Finale besiegte Dengg die Schweizerin April Lynn Fohouo im Golden-Score. Für die Athletin des Salzburger Olympiakaders war es die bereits sechste Nachwuchs-Medaille, die erste in Gold. Ein besonderer Dank galt dabei Elenas Mama Christine. „Sie hat mir immer zugeredet, dass ich an mich glauben muss, dass ich eine Medaille holen kann. Genial, dass es diesmal Gold wurde.“
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