Sturm auf Klagenfurt! Wenn der SK Sturm am Mittwoch (Ankick um 21 Uhr) gegen den belgischen Meister FC Brügge den ersten Sieg in der neuen Champions-League-Saison ins Visier nimmt, muss Cheftrainer Christian Ilzer bekanntlich auf drei Führungsspieler verzichten. Das bringt den Coach allerdings nicht ins Schwitzen. 24.300 Tickets sind verkauft.
Die Champions-League-Saison hätte für Sturm bekanntlich besser starten können. 1:2 bei Brest verloren, dazu in der Königsklasse und in der Liga Jon Stankovic und Gregory Wüthrich verletzt für lange Zeit verloren. Und: Dimi Lavalee ist gegen den Klub aus der Heimat gesperrt!
„Wir brauchen aber nicht herumzujammern. Klar, alle fallen in der Defensive aus, wir müssen aber einfach Lösungen finden. Jetzt kommen jene Spieler dran, die auf diese Einsatzzeiten sehr lang hintrainiert haben. In der Champions League ist das natürlich noch einmal ein bisschen was anderes. Nach dem Spiel gegen Stade Brest, als wir zehn Debütanten in der Startelf hatten, hat mir der ein oder andere Spieler schon erzählt, was da für ein Nervenkitzel dabei war. Aber wir haben uns in der letzten Phase schon auch ein gutes Selbstvertrauen erarbeitet. Wenngleich wir sicher wieder ein Stück weit jünger aufgestellt sein werden und den ein oder anderen Champions-League-Debütanten mehr dabei haben werden.“
Kapitänsfrage
Wer die Mannschaft in Klagenfurt als Kapitän aufs Feld führt? Nach den Ausfällen von Stankovic und Wüthrich und dem Edeljoker-Dasein von Stefan Hierländer deutet alles auf Otar Kiteishvili hin. „Wenn er spielt, ja“, grinst Ilzer und blickte rüber zum daneben sitzenden Jusuf Gazibegovic. „Musst halt einmal ein paar Tore machen“, lachte Ilzer. Gazibegovic: „Den Ärmel (Anm. für die Kapitänsbinde) hab ich schon trainiert.“ Der Außenverteidiger brennt aber auch ohne Schleife auf die Premiere in Klagenfurt. „Das sind die Partien, von denen man als Fußballer träumt.“
Mit dem gesperrten Dimitri Lavalee und Gregory Wüthrich sind auch zwei verletzte bzw. gesperrte Führungsspieler als Glücksbringer in Klagenfurt mit dabei. Gazibegovic: „Ich bin mir sicher, sie bringen uns die gleiche Energie von der Tribüne.“
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