Wie zu Lebzeiten dominiert Richard Lugner heute die Schlagzeilen. Witwe Simone wurde aus der Lugner City gefeuert (die „Krone“ berichtete). Für Mörtels Ex-Frau, Cathy Lugner, kam das wenig überraschend. Im Gespräch überrascht sie uns: „Ich verstehe nicht, wie das einen überhaupt verwundern kann!“
Sie war nur wenige Tage mit Richard Lugner verheiratet und auch nicht viel länger dauerte das Arbeitsverhältnis von Witwe Simone Lugner in dem Shopping-Center in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus. Eine, die Gebräuche und Verhalten des Clans kennt, ist Cathy Lugner. Von 2014 bis 2016 war sie mit dem um 57 Jahre älteren Mörtel verheiratet – für sie kam die Meldung von Simones Kündigung nur wenig überraschend.
„Ganz klares Statement“
„Diese Kündigung war meiner Meinung nach absehbar und ist absolut keine Überraschung“, sagt sie im „Krone“-Interview, auch versteht Lugner nicht, „wie das einen überhaupt verwundern kann. Das ist mir eher ein Rätsel.“ Für sie ist auch klar, wer dahinter steckt: „Meiner Meinung nach ist die Kündigung ein ganz klares Statement der Familie zu Simone und der Hochzeit!“
Die 34-jährige Deutsche spart aber auch nicht mit Tadel für die Witwe: „Es ist keine gute Idee, Interviews nach 1,5 Monaten seines Ablebens zu geben. Speziell nicht über die Zukunft, oder künftige Partner.“
Für Cathy ist klar: „Für solche Beantwortungen hätte ich keinen Kopf, wenn meine große Liebe gerade verstorben ist. Solche Anfragen würde ich an Medien als pietätlos zurückweisen, wenn ich in der Situation wäre und für lange Zeit unkommentiert lassen! Ich finde, sie tut sich mit Ihren Aussagen und dem Verhalten absolut keinen Gefallen in der Situation ... Aber das ist nur meine Meinung.“
Die Verträge sind schon so konzipiert, dass Kopfschmerzen vorprogrammiert sind.
Cathy Lugner
Auch spricht Cathy die Wohn-Situation der Witwe an, denn immerhin hat sie, Cathy, ja sogar den ganzen Garten umgestaltet, wie sie selbst sagt: „Ihre Aussage darüber, sie müsste die Villa bekommen wegen des Wohnrechts ist so nicht richtig und sehr blauäugig. Dafür muss sie die Kosten decken können, was rechtlich gesehen ja ganz logisch ist – ansonsten bringt ihr das Wohnrecht nichts, weil das Wohnrecht nicht inkludiert, dass die Stiftung die Kosten trägt.“
„Keine Millionen bekommen“
Das ist starker Tobak, den Cathy Lugner da aus dem fernen Berlin in Richtung Wien Rudolfsheim-Fünfhaus abfeuert. Und am Ende unseres Gespräches ist sie dann wiederum froh, nicht in Simones Schuhen zu stecken: „Bin froh, dass ich nicht in der Situation stecke. Habe keine Millionen bekommen und das ist auch gut so. Ich bin Richard für vieles dankbar, aber der Stress ist mir kein Geld der Welt wert!“
Heißt, ohne über Simones Privatvermögen Bescheid zu wissen, gibt's hier so oder so bald Brösel: „Es ist alles sehr, sehr kompliziert, was Richards Versprechungen und Vermögenswerte angeht. Ich habe auch so viele Versprechungen bekommen, oder es wurde medial viel behauptet, was so eben nicht der Fall war. Die Verträge sind schon so konzipiert, dass Kopfschmerzen vorprogrammiert sind. Versprechungen haben nichts mit Verträgen und den rechtlichen Verpflichtungen zu tun, darüber sollte man sich im Vorfeld aber auch bewusst sein.“
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