Wien ist reich an historischen Bauwerken. Nicht alle stehen der Öffentlichkeit offen. Am Tag des Denkmals kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Der morgige „Tag des Denkmals“ bietet wieder einzigartige Gelegenheiten für Geschichts-Feinspitze: Gerade weil sich viele Besucher zum Besuch von – gutteils bereits ausgebuchten – „Klassikern“ wie der Secession, dem MAK, der Votivkirche oder der Postsparkasse von Otto Wagner entscheiden, bleiben ein paar besondere „Zuckerln“ jenen, die sich spontan zu einem Blick hinter die Kulissen berühmter Wiener Baudenkmäler entschließen.
Auf den Spuren des Kaisers
In der Hofburg öffnen etwa die sonst verschlossenen Türen der einstigen Appartements von Kronprinz Rudolf und Kaiser Franz I., aber auch die Feuerwache der Burghauptmannschaft ist zu besichtigen.
Handwerkern über die Schultern schauen
Die berühmten Säulen vor der Karlskirche sind zwar jederzeit zu sehen, nur heute weihen aber die dort gerade arbeitenden Restauratoren Besucher in die Geheimnisse ihrer Arbeit ein. Doch auch abseits der innerstädtischen Wahrzeichen gibt es Spannendes zu sehen.
Jüdische Geschichte
Der Jüdische Friedhof in Währing etwa, wegen des baulichen Zustands nur sehr selten zu besuchen, beteiligt sich ebenfalls am „Denkmal-Feiertag“, genauso wie der Friedhof in der Rossau. Im Arsenal ist heute die letzte Gelegenheit, die historische Ballonhalle vor ihrem Umbau zu sehen.
Nobelpreis-Forschung
In der Boltzmanngasse 3 gibt es nicht nur ein weiteres historisches Gebäude zu sehen, das sonst verschlossen ist, sondern auch den Arbeitsplatz von Nobelpreisträger Anton Zeilinger, denn in dem Haus befindet sich das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation.
Details zu den Führungen unter Tag des Denkmals
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