In Gramastetten wurde die Wasserversorgung ausgebaut. Dank einer PV-Anlage – unterstützt von Land und Bund – ist man für einen Blackout gerüstet. Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) eröffnet nun die Anlage.
Durch eine wachsende Zahl der Gemeindebürger und eine dynamische Ortsentwicklung musste in Gramastetten die Wasserversorgung ausgebaut werden, um die Trinkwasserversorgung der Bewohner sicherstellen zu können.
Neuer Standort
Basierend auf einer Studie des Landes Oberösterreich wurden geeignete Brunnenstandorte gesucht und in Türkstetten/Langwies auch gefunden. Neben einem Tiefbehälter errichtete die Wassergenossenschaft einen Zwischenbehälter mit einer Aufbereitungsanlage, um Eisen- und Mangangehalt im Trinkwasser zu minimieren. Dieser Zwischenbehälter steht zusätzlich auch der Feuerwehr für Notfälle zur Verfügung. Vom Zwischenbehälter aus wird das Wasser in den Hochbehälter gepumpt und von dort aus in das Versorgungsnetz der Gemeinde eingespeist.
Eigene PV-Anlage
Allerdings wurde die neue Anlage auch mit einer ganz besonderen „Sicherungsmaßnahme“ ausgestattet. Um die Wasserversorgung auch im Blackoutfall sicherstellen zu können, wurde mit finanzieller Unterstützung mit Mitteln des Bundes und des Landes OÖ beim Hochbehälter eine PV- Anlage mit 19 kWp und einem 23 kWh-Speicher errichtet. Mit dieser kann die Wasserversorgung über einen längeren Zeitraum auch autark betrieben werden.
„Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen der Wassergenossenschaft für das große ehrenamtliche Engagement. Einerseits die Trinkwasserversorgung langfristig und nachhaltig zu sichern, aber anderseits auch auf unser Pilotprogramm einer krisensicheren und klimafreundlichen Versorgung zu setzen“, freut sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder anlässlich der Eröffnungsfeier der neuen Wasserversorgung in Gramastetten.
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