Dass Christian Ilzer bei Sturms 1:2-Pleite bei Stade Brest in der zweiten Halbzeit vorwiegend auf junge Spieler vertraut hat, kann Andreas Herzog nicht ganz nachvollziehen. „Das habe ich nicht ganz verstanden“, gab sich der Experte bei Sky verwundert.
„Brest ist 90 Minuten lang volles Tempo gegangen. Sturm wollte dagegenhalten, ist in der zweiten Halbzeit aber von Minute zu Minute schlechter geworden“, analysierte der ehemalige ÖFB-Teamspieler.
„Gerade da brauche ich erfahrene Spieler“
„Ich war auch ein bisschen verwundert. Jetzt spiele ich Champions League und dann bringe ich ab der 60. Minute nur mehr ganz junge Spieler. Klar ist das auch ein bisschen die Philosophie der Grazer, aber jetzt habe ich einen Horvat ausgewechselt, einen Kiteishvili, einen Biereth ... die Spieler, die Sturm in den letzten Jahren zu Titeln geschossen haben. Gerade da brauche ich einen erfahrenen Spieler, der in der ein oder anderen Situation Verantwortung übernimmt“, so Herzog weiter.
Worte, denen sich Julian Baumgartlinger nur anschließen. Der ehemalige Leverkusen-Profi spricht obendrein von einem „gebrauchten Abend“ für die Steirer. Am Sonntag bietet sich der Ilzer-Truppe in der Bundesliga die Chance, den Champions-League-Frust abzuschütteln. Der amtierende Meister gastiert um 14.30 Uhr beim Wolfsberger AC.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.