Keine Entwarnung

Unwetter: Hunderte Einsätze für die Feuerwehren

Burgenland
15.09.2024 19:00

Seit zwei Tagen sind die Feuerwehren im Burgenland im Dauereinsatz. So wie es aussieht, gibt es auch noch keine Entwarnung. Sturm und Dauerregen machen Probleme. 

Auch wenn man zu Niederösterreich oder auch Wien vergleichsweise glimpflich davongekommen ist, die Kameraden der Feuerwehren sind im Burgenland trotzdem seit Freitag im Dauereinsatz.

Viel Arbeit für Feuerwehr
Der Bruckneudorfer Bürgermeister Gerhard Dreiszker, der sich seit Freitag immer wieder mit seinem Krisenstab trifft, fasst zusammen: „Samstag haben wir vorbereitet, seit Sonntag in der Früh sind wir jetzt unterwegs, um alles im Auge zu behalten“, erklärt er. Die Feuerwehr hat einige Keller ausgepumpt, gegen Abend hat sich zumindest da die Situation ein wenig entspannt, weil es aufgehört hat zu regnen. Kommt neuer Niederschlag, werden aber auch Keller wieder voll laufen.

Welle bei Leitha
Sorge macht vor allem die Welle, die für die Leitha prognostiziert wird. „Wir sind dabei Sandsäcke zu füllen, damit wir, falls es wirklich so schlimm wird, nicht erst reagieren müssen, sondern da schon alles fertig ist“, so Dreiszker.

Der meiste Regen fiel laut Hydrologischem Dienst übrigens in Donnerskirchen. Hier regnete es bis Sonntagmittag 130 Liter auf dem Quadratmeter.

Purbach betroffen
In Purbach gab es weitläufige Überschwemmungen im Bereich Türkenhain. Hier wurden freiwillige Helfer zum Befüllen von Sandsäcken gesucht. Sonntag Mittag entspannte sich die Lage schließlich.

Auch der Unwetter Alarm des Landes ist im Einsatz. In Neudörf, Neufeld, Hornstein, Wimpassing und Leithaprodersdorf bekamen die Leute die amtliche Meldung zur Hochwassergefahr automatisch aufs Handy. Sie wurden aufgerufen Uferbereiche und tieferliegende Bereiche im Hochwasserabflussbereich zu meiden. 

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