Haben es die Tücken der Technik auf den beliebten Schlagersänger, Moderator und Entertainer Andy Borg abgesehen?
Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische“, sagte der deutsche Komiker Karl Valentin. Dieses Aha-Erlebnis hatten nun Fans von Andy Borg.
Der Schlagersänger zog während einer Live-Sendung der ARD sein Mikrofon aus der Hosentasche und begann zu singen – allerdings hielt er es verkehrt in der Hand. Erst nachdem er mehrere Takte in den Mikrostiel geträllert hatte, fiel ihm der Patzer auf. Ganz der Profi dreht er das Teil energisch um und tat so, als gehörte das zur Show. Für die stimmgewaltige Darbietung machte das keinen Unterschied.
Denn die kam offenkundig vom Band. Borg hätte ebenso gut einen Zollstab in den Finger halten können. Playback heißt das. Das ist weniger schlimm als die Menstruationsprobleme von Gesundheitsminister Johannes Rauch.
Doch es ist nicht das erste Mal, dass dem Entertainer Missgeschicke passieren. Beim „Schlagerspaß mit Andy Borg“ im Sommer formte der 63-Jährige zum Lied „Cara Mia“ zwar elegant die Lippen. Das Publikum hörte aber nur Musik. Wieder war die verflixte Technik schuld. Borg machte unbeirrt weiter, bis endlich der Text aus den Untiefen des Studios einsetzte. „Mamma Mia!“ – diesen Kasperl der Woche hat er sich hart verdient.
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