Sowohl die USA als auch Österreich sind längst im Intensivwahlkampf angekommen. Während es für Promis aus den Vereinigten Staaten nicht unüblich ist, seine Wahlentscheidung öffentlich zu machen, sind politische Statements von österreichischen Personen des öffentlichen Lebens eher die Ausnahme. Würden Sie Ihr Wahlverhalten überdenken, wenn Ihr Lieblingspromi zum Wählen einer Partei aufruft?
Nach der gestrigen TV-Debatte zwischen Donald Trump und Kamala Harris hat die Pop-Ikone Taylor Swift in einem ausführlichen Instagram-Posting ihre Unterstützung für die Kandidatin der Demokraten verkündet.
Öffentliche Unterstützung für politische Parteien sind in Österreich eher selten zu sehen. Kaum ein Schauspieler, Musiker oder Sportler möchte sich hierzulande die Finger verbrennen und mögliche Fans vergraulen. In großem Kontrast dazu gehört die Unterstützung für eine der beiden Seiten in den USA fast schon zum guten Ton.
Zumindest eine österreichische Bewegung von Personen des öffentlichen Lebens machte in den vergangenen Tagen in den Medien auf sich aufmerksam: 100 Prominente aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik warnten in einem öffentlichen Brief vor einer möglichen FPÖ-Regierungsbeteiligung und riefen dazu auf, ein „Versprechen für die Republik abzugeben.“ Beeinflussen solche Aufrufe Ihre persönliche Wahlentscheidung?
Sind Sie Fan von einer bestimmten Person, die Ihre Entscheidung beeinflussen würde, wenn sich diese politisch positioniert? Wie würde sich Ihr Bild von dieser Person ändern, wenn sie zum Wählen einer für Sie nicht wählbaren Partei aufruft?
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