Knapp 46.000 Zuschauer kamen am Wochenende zu den Auftritten der Böhsen Onkelz am Bischofshofener Skisprung-Areal. Schon im kommenden Jahr sollen hier die nächsten Konzerte steigen. Kritik gab es für die Sicherheitsmitarbeiter. . .
„Wir wollen die Onkelz sehen.“ Dieser Schlachtruf war am Wochenende der Dauerbrenner in Bischofshofen. Knapp 46.000 Musikfans pilgerten in den Pongau, um das Konzert-Doppel der deutschen Band Böhse Onkelz am Schanzengelände zu erleben. Mehr als 2,5 Stunden gaben die Rocker bei beiden Auftritten jeweils alles, feuerten bekannte Klassiker wie „Auf gute Freunde“ ab. Platz war aber auch für Song-Raritäten, die selbst eingefleischten Fans kaum bekannt sind.
Absoluter Höhepunkt der Show: Im Zugabenblock formten leuchtende Drohnen zunächst das Emblem der Band am Nachthimmel, ehe ein Laser das Logo auf den Schanzenvorbau projizierte. Danach erleuchteten bengalische Feuer die gesamte Sprunganlage. Da rieben sich die abgebrühtesten Rockfans verdutzt die Augen. „Echt unglaublich“, staunte auch Skiclub-Präsident Manfred Schützenhofer. Er durfte sich die Hände reiben, kassierte sein Verein für das Konzertdoppel doch eine üppige Miete. „Wir planen bereits und hoffen auf weitere Konzerte im nächsten Jahr“, sagt er.
Das würde auch die örtlichen Gastronomen und Vereine freuen. Sie stellten im Stadtzentrum eine Fanmeile auf die Beine. Das Geschäft lief derart gut, dass schon Freitagnachmittag Bierfässer nachbestellt werden mussten. Dennoch verlief alles friedlich. „In diesem Sinne war es mehr Tote Hosen als Onkelz“, meinte Polizeiinspektor Hans Wolfgruber lachend nach dem ersten Konzert mit einer Reminiszenz an einer andere deutsche Rockband.
Weniger zum Lachen: Im Internet klagte manch Besucher über den schlecht organisierten Sicherheitsdienst und lange Schlangen an den Gastroständen.
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