Ende Juli waren auf einer Alm im Osttiroler Obertilliach mehrere tote Schafe aufgefunden worden. Weil der Verdacht auf Beteiligung eines Wolfes bestand, hat die Tiroler Landesregierung damals eine Abschussverordnung erlassen. Nun wurde in diesem Gebiet ein Wolf erlegt.
Am Freitag sei ein Wolf von der zuständigen Jägerschaft geschossen worden, berichtete das Land Tirol am Samstagnachmittag. „Damit ist die Verordnung erfüllt – die Verordnung wird aufgehoben. Das erlegte Tier wird in Kürze nach Innsbruck an die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) gebracht und dort untersucht“, hieß es in einer Aussendung weiter.
„Mein Dank gilt der Osttiroler Jägerschaft, die durch ihren Einsatz Almtiere schützen und die Landwirtinnen und Landwirte von Obertilliach wieder etwas aufatmen lassen“, wurde LHStv. Josef Geisler (ÖVP) zitiert.
Klare Forderung an Brüssel
Die Landesregierung halte an ihrem eingeschlagenen Weg fest. Nur mit unmittelbar in Kraft tretenden Abschussgenehmigungen habe man eine Chance, Risiko- und Schadwölfe auch tatsächlich zu erlegen. Forderung des Landes Tirol an Brüssel bleibe aber weiterhin die Senkung des Schutzstatus.
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