Ein Rumäne, der im Nordburgenland lebt, soll seine Ehefrau zum Sex gezwungen und Leute bedroht haben. Er nahm die Haft- und Geldstrafe an, obwohl er rein gar nichts gemacht haben will.
Im Februar war der Rumäne aus dem Nordburgenland am Landesgericht Eisenstadt noch mit einer Diversion und also 120 Stunden Sozialarbeit davongekommen: Der 29-Jährige soll seine Ehefrau geschlagen und getreten haben, außerdem besaß der vierfach Vorbestrafte ein Luftdruckgewehr, obwohl er mit Waffenverbot belegt ist. Auf Facebook drohte er, er werde „alle aufhängen“. Die Gattin flüchtete mit dem Sohn (4) ins Frauenhaus und zeigte ihn erneut an.
„Keiner will mit dir Kinder machen“
Weil er sie, bereits vor dem ersten Prozess, zum Sex zwingen wollte – „ich habe mich gewehrt und mir den Kopf am Nachtkasterl angeschlagen“; weil er im Einkaufszentrum zu einer Sozialarbeiterin, die dort mit der Frau unterwegs war und auf die Übergabe des Buben gepocht hatte, gesagt haben soll: „Du bist dick und hässlich. Keiner will mit dir Kinder machen. Wenn ihr Bastarde mir mein Kind wegnehmt, werde ich euch verprügeln“; weil er einen Taxler mit dem Umbringen bedrohte, dem er ein Verhältnis mit seiner Frau unterstellte; weil er einen Schlagring besaß, der angeblich seinem Cousin gehöre.
Was tun mit den 1000 Euro?
Das Urteil – acht Monate bedingt und 1000 Euro an die Noch-Ehefrau – nahm der Rumäne an. Er mutmaßte, dass sie sich mit dem Geld die Lippen aufspritzen und Silikonimplantate machen lassen wird.
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