Vermutlich ein Toter

Flugzeugabsturz in Vorarlberg: Suche abgebrochen

Vorarlberg
26.08.2024 11:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Flugzeug ist nahe dem Gemeindegebiet von Brand in Vorarlberg abgestürzt: Zeugen hörten zunächst einen lauten Knall, die Suche gestaltete sich aufgrund des dichten Nebels sehr herausfordernd. Nach bisherigem Erkenntnisstand dürfte eine Person, der Pilot, ums Leben gekommen sein. 

Der Bürgermeister Klaus Bitschi berichtete gegenüber vol.at, dass er und weitere Zeugen Motorengeräusche gehört hatten, danach konnten sie einen Aufprall vernehmen. Der Absturz soll sich kurz nach 10 Uhr ereignet haben.

Auch eine Hüttenwirtin bekam den lauten Knall mit: Maria Müller war mit ihrem Gatten, ihrer Tochter und ein paar Jägern in der Hütte, als sie von dem Geräusch aufgeschreckt wurden. Wie sie gegenüber dem ORF berichtete, habe es sich wie eine Explosion angehört. Die Jäger seien sofort hinausgelaufen, um nachzusehen, was passiert war. Dabei hätten sie schließlich Flugzeugteile gefunden.

Dichter Nebel erschwerte Suche
Die Einsatzkräfte hatten Mühe, die Absturzstelle im Zalimtal, wo sich auch die Untere Brüggelealpe befindet, zu erreichen. Die Sicht im Tal war am Montagvormittag sehr schlecht: Dichter Nebel in dem Gebiet erschwerte die Suchaktion aus der Luft, so die Rettungs- und Feuerwehr-Leitstelle. Hubschrauber konnten daher nicht eingesetzt werden. Folglich mussten die Bergretter zu Fuß das unwegsame Gelände durchkämmen – am späten Nachmittag wurde die Suche aus Sicherheitsgründen vorläufig abgebrochen, am Dienstag soll der Einsatz fortgesetzt werden.  

Bei der abgestürzten Maschine soll es sich um eine Beechcraft Baron handeln. (Symbolbild)
Bei der abgestürzten Maschine soll es sich um eine Beechcraft Baron handeln. (Symbolbild)(Bild: Wikipedia (gemeinfrei))

Kleinflugzeug war von Italien gestartet
Bei der verunglückten Maschine soll es sich um zweimotorigen Kleinflugzeug des Modells Beechcraft Baron 58 handeln. Das Flugzeug ist von Genua aus gestartet, Zielort war die bayrische Stadt Straubing.

Eine Person an Bord vermutet
Lange herrschte großes Rätselraten darüber, wie viele Menschen an Bord der Maschine waren. Am frühen Nachmittag erklärte Vorarlbergs Sicherheitslandesrat Christian Gantner (ÖVP) unter Berufung auf die Austro Control, dass vermutlich nur der Pilot im Kleinflugzeug saß – eine definitive Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht. 

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