Bereits beim Vorbeifahren eines slowenischen Sattelschleppers bemerkten Polizisten am Donnerstag in Klagenfurt, dass bei dem Fahrzeug etwas nicht stimmte. Bei einer Kontrolle wurden gröbste Mängel festgestellt, die den Lkw wahrlich zu einer rollenden Gefahr machten.
Während Schwerverkehrskontrollen, die am Donnerstag gegen 12 Uhr in Klagenfurt durchgeführt wurden, rollte ein slowenisches Sattelkraftfahrzeug an den Polizisten vorbei, wobei diese sofort erkannten, dass bei dem Gefährt etwas nicht stimmte.
Bei einer Nachschau wurden Auffälligkeiten bei einem Zwillingsreifen sowie ein Quietschen in diesem Bereich festgestellt. „Weiters war ein Radbolzen komplett abgerissen. Sämtlich andere Radbolzen waren teilweise kurz vor dem Herunterfallen und konnten händisch bewegt werden. Aus diesem Grund war der Zwillingsreifen bereits so locker, dass ein Lösen von der Achse nicht ausgeschlossen bzw. sogar wahrscheinlich war“, heißt es seitens der Polizei. Zudem wurden an der Felge mehrere Beschädigungen festgestellt.
Mit knapp 28 Tonnen unterwegs
Der Sattelkraftzug, welcher mit einem Gesamtgewicht von 27.900 Kilogramm auf dem Weg in den Bezirk St. Veit an der Glan war, stellte eine wahre Gefahr dar. „Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Kennzeichen sowie der Zulassungsschein sofort abgenommen. Der slowenische Lkw-Lenker wird angezeigt“, so ein Polizist.
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