Ski-Rückkehrer Richard Leitgeb fährt in der kommenden Weltcupsaison für eine neue Nation. Die WM in Saalbach ist für den 30-Jährigen, der schon sieben Weltcup-Starts hat, das große Ziel. Bei FIS-Rennen in Übersee holte er sich den fixen Startplatz. Das Geld für die Saison fehlt aber noch.
Kärnten hat in der Ski-Saison 2024/25 einen neuen Weltcup-Fixstarter: Richard Leitgeb! Der 30-jährige Straßburger wird im Winter bei den härtesten Technikrennen starten – weil er ab der neuen Saison für den ungarischen Verband startet, sich diese Woche das Ticket mit einem Sieg und drei Podestplätzen bei FIS- Rennen in Argentinien sicherte.
Bereits Anfang Sommer bemühte er sich um den Nationenwechsel – alle neun Landesverbände stimmten zu. „Er ist einer der ehrgeizigsten Sportler und macht seit Jahren seinen Weg, obwohl er in seiner Karriere oft Pech hatte“, so Kärntens Verbandspräsident Dieter Mörtl.
Sieben Starts ohne zweiten Durchgang
Für Österreich (als Athlet des Kärntner Verbandes!) bestritt Leitgeb schon sieben Weltcup-Einsätze – unter anderem in Schladming, Adelboden, Wengen oder Madonna. Dort konnte er aber nie richtig überzeugen. Dreimal schied er in Lauf ein aus, viermal schaffte er es nicht in den zweiten Durchgang.
Nachdem ihm die Aufnahme in den ÖSV-Kader verwehrt blieb, versuchte er es zuerst noch auf eigene Faust, war zuletzt aber nur noch als Trainer tätig. „In drei Jahren habe ich kein Rennen gemacht, alle FIS-Punkte verloren – ich musste einen Neustart machen“, erklärt Richie.
15.000 Euro als Crowdfunding-Ziel
Jetzt gibt’s also das große Comeback auf der Piste. Was ihm noch fehlt, ist Geld. Daher hat er eine Crowdfunding-Kampagne im Internet ins Leben gerufen, um für die Weltcup-Saison Geld zu lukrieren. In nur einem Tag gab es bereits 5958 € an Spenden – das Ziel ist mit 15.000 € aber noch höher angesetzt. Das sportliche Ziel ist aber klar: „Die Heim-WM in Saalbach im Februar 2025.“
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