Starke David-Crew gewann in Zell am See gegen München den Prestige-Treff mit 4:2 und sicherte sich damit im Red Bull Salute Platz drei. Den Turniersieg holten sich die Växjö Lakers (Sd) bei ihrem ersten Antreten – im Finale schon 0:3 zurück, wurden die ZSC Lions (Sz) noch 4:3 n. V. besiegt.
Mit Ruhm bekleckert hatten sich die Eisbullen-Teams aus Salzburg (0:3 gegen ZSC Lions) und München (0:4 gegen Växjö Lakers) am Eröffnungstag in Zell am See nicht. So gab es im Spiel um Platz drei erstmals in der Salute-Geschichte das „Dosen“-Duell – und endlich die ersten Bulls-Tore in der 17. Auflage dieses Einladungsturniers. Zwar schoss Ex-Akademiker Nikolaus Heigl die Deutschen in Front, doch die Antwort Salzburgs – erneut fehlten vier Cracks, Kickert stand im Tor – ließ nicht lange auf sich warten.
Schneider traf sehenswert im Powerplay, Lewington und Schreiner, nach Münchens Ausgleich mit seinem ersten Profi-Tor, unterstrichen, dass die David-Truppe diesmal auch offensiv andere Register als am Vortag ziehen kann. Das belegte nach zwei Dritteln auch die Statistik: 20:12 Torschüsse.
„Es war intensiv, mit harten Zweikämpfen, guten Goalies“, sah Peter Schneider schon mehr als nur ein Vorbereitungsspiel. Weil es auch gegen den Schwesterklub ging: „Keiner wollte verlieren. Da geht’s um die Ehre, die interne Rivalität ist da.“ Darum tat der 4:2-Sieg – Auer traf auf dem immer weicher gewordenen Eis (technische Probleme) noch ins leere Tor – samt Platz drei besonders gut. Trainer Oliver David war angetan: „Wir hatten ein gutes Level, spielten als Team, waren am Punkt da.“
Spiel um Platz drei: RB Salzburg – RB München 4:2 (1:1, 2:1, 1:0). 0:1 (14.) N. Heigl, 1:1 (16.) Schneider (PP), 2:1 (22.) Lewington, 2:2 (27.) Oswald, 3:2 (29.) Schreiner, 4:2 (60.) Auer (EN). Bulls: Kickert; Murphy, Robertson; Lewington, Genoway; Nienhuis, Stapelfeldt; Wimmer; Schneider, Nissner, Krening; Huber, Rowe, Schreier; Thaler, Schreiner, Baltram; Hochkofler, Auer, Kraus. – Ke Kelit Arena, 1900, Kainberger/Palkövi.
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