Trotz der Absage von Wunschsspieler Desire Doue ist der FC Bayern nicht mehr auf der Suche nach Verstärkungen, betont Sportvorstand Max Eberl. Sollte nichts mehr „Außergewöhnliches“ passieren, stehe der Kader für die kommende Saison. Was bedeutet diese Aussage für den möglichen Transfer von Leverkusens Abwehrchef Jonathan Tah?
„Wenn jetzt nichts mehr Außergewöhnliches passieren sollte, dann haben wir den Kader für die neue Saison stehen. Wir haben einen herausragenden Kader mit herausragenden Spielern“, betont Eberl vor dem Auftakt in die neue Saison im DFB-Pokal gegen Ulm am Freitag (ab 20.45 Uhr).
Eine klare Ansage, mit der der Sportvorstand auf die Posse rund um Frankreich-Juwel Doue eingeht. Nachdem sich der Offensivspieler gegen den Rekordmeister und für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain entschieden hat, gibt Eberl zu, dass Doue „ein interessanter Spieler“ sei, schiebt zugleich aber möglichen „Panik-Transfers“ als Alternative einen Riegel vor.
Was passiert mit Tah?
Generell möchte Eberl das Transfer-Theater rund um Doue nicht falsch verstanden wissen. „Wenn man den Satz liest: Bayern verliert das nächste Transferduell gegen irgendjemanden. Das ist sehr plump. Es geht darum, Dinge anzuleiern und bereit zu sein. Deswegen kann man da nicht von einer Niederlage sprechen“, so der 50-Jährige.
Der Rekordmeister hat sich im Sommer mit Michael Olise (Crystal Palace), Joao Palhinha (Fulham) und Hiroki Ito (Stuttgart) verstärkt – zudem kehrte Josip Stanisic aus Leverkusen zurück. Offen bleibt unterdessen, was Eberls Aussagen für einen möglichen Tah-Transfer bedeuten. Dazu hält sich der Rekordmeister weiterhin bedeckt.
Könnte noch Abgänge geben
Nachdem mit dem Spieler angeblich alles klar ist, wurde nach dem Doppelwechsel von Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui zu Manchester United eigentlich auch ein Durchbruch in den Verhandlungen mit Leverkusen erwartet. Allerdings scheint der Rekordmeister in der Angelegenheit nun eher zurückzurudern. Ein Wechsel von Tah zu Bayern in den kommenden Wochen ist derzeit aber trotz der Ansage von Eberl immer noch eine realistische Option.
Auch könnten noch Abgänge folgen. Leon Goretzka und Kingsley Coman stehen demnach auf der Transferliste. „Die Konkurrenzsituation wird extrem groß sein, da muss jeder Spieler entscheiden, wie sein Schritt sein wird“, so Eberl.
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