Wo im Ernstfall sehr viel Wasser schnell abfließen soll, muss genug Platz sein. Das mag unter der neuen Brücke in Furth bei Göttweig zwar der Fall sein – aber benützbar sollte die Querung für alle Bürger sein. Und das ist noch nicht alles, was das eigentlich verbindende Objekt zum Streitgrund Nummer 1 in der Gemeinde macht.
Denn das Konstrukt ist noch dazu direkt an eine unübersichtliche Kreuzung hingebaut worden. Platz und Sicht sind dadurch nun noch mehr einschränkt – lässt man Kritik am ästhetischen Aspekt des Betonobjektes beiseite. Das tun viele Bürger im Rathaus aber nicht – und auch in den sozialen Medien ist das „plötzlich aufgetauchte Ungetüm“ Spott-Thema.
Und: Es sollen drei Bauvarianten zur Wahl gestanden sein. Wer sich für das, gemutmaßt wird, wohl billigste Modell entschieden hat, war nicht zu erfahren. Aber es gibt eine wohlbekannte Begründung im Gemeindeforum: „Behördliche Hochwasservorgaben.“
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