Nur wenige Tage nach dem olympischen Beachvolleyball-Turnier vorm Eiffelturm in Paris starten am Mittwoch in den Niederlanden bereits die Europameisterschaften. Bei denen sich Flo Schnetzer mit seiner EM-Premiere selbst einen Traum erfüllt, nachdem der 34-Jährige vom Attersee dies für Bedürftige tat.
„Ein großes Stadion direkt am Strand, Wind und Sonne – Beachvolleyball in Reinkultur!“ Flo Schnetzer hat allen Grund zum Strahlen, geht für den Beachvolleyball-Profi vom Attersee doch heute ein Traum in Erfüllung: Mit 34 Lenzen schlägt er in Den Haag (Nl) erstmals bei einer EM auf! „Es war öfter knapp, sollte aber nie sein. Umso schöner ist es, dass es jetzt klappt“, sagt der Unteracher. Der jahrelang Bedürftigen Wünsche erfüllte, auch wenn er es nicht an die große Glocke hängte.
Hohe Summe für Bedürftige aufgestellt
Inspiriert durch seine im Palliativbereich arbeitende Mutter rief Schnetzer das Sozialprojekt „Always Believe“ ins Leben, bei dem eine hohe Summe für (Krebs-)Kranke, Beeinträchtigte und Bedürftige gesammelt wurde. „Ich hab’ auch auf diversen Reisen gesehen, wie dankbar wir sein sollten, wie gut es uns in Österreich geht“, so Schnetzer, der sich nun Kindersportprojekten widmet – in Kooperation mit Schulen und Kindergärten will er Kids weg vom Handy bringen und zum Bewegen animieren.
Mit neuem Partner bei EM
Selbst bewegt er sich bei der EM nun statt neben Standardpartner Lo Petutschnig an der Seite von Moritz Kindl! „Lo und mir haben als Team 20 Punkte auf die Quali gefehlt. Zur Deadline Ende Juni war noch nicht klar, dass dann eh’ Teams absagen und wir dabei wären“, so Schnetzer. Er bildet nun mit Kindl ein Duo aus zwei Verteidigungsspielern. In Pool B warten statt den Giganten Mol/Sorum – die absagten – nun Marchetto/Windisch (It), die Olympia-Fünften Herrera/Gavira (Sp) und Bello/Bello (Eng). Schnetzer: „Wir wollen Spaß haben und alles reinlegen!“
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