Am Montagnachmittag musste das nur 100 Kilometer von der Vorarlberger Grenze entfernt liegende Schweizer Atomkraftwerk Beznau teilweise abgeschaltet werden. Eine akute Gefahr habe allerdings nicht bestanden, versichern die Behörden.
Das Atomkraftwerk Beznau zählt zu den dienstältesten der Welt, bereits 1969 wurde der erste Reaktorblock in Betrieb genommen. In Vorarlberg blickt man seit Jahren mit einer gewissen Sorge auf den Schweizer „Oldie“, zumal es immer wieder Zwischenfälle gab.
So auch am Montagnachmittag, als das AKW teilweise abgeschaltet werden musste. Eine Nachricht, die auch im Ländle für einige Aufregung sorgte: „Unmittelbar, nachdem wir von der Situation erfahren haben, haben wir den Kontakt zu den zuständigen Behörden aufgenommen“, bestätigt Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP), um zugleich zu versichern: „Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Vorarlberger Bevölkerung.“
Laut den Schweizer Behörden habe es sich um eine vorsorgliche Maßnahme gehandelt, die ausschließlich den nicht-nuklearen Teil der Anlage betroffen hätte – Auswirkungen auf die Sicherheit der Umgebung konnten folglich ausgeschlossen werden.
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