Von harten verbalen Bandagen der Parteisprecher wird der Verkauf eines Grundstückes kritisiert. Vorwurf: Die Gemeinde Gänserndorf hätte einen Besitz in Klosterneuburg 2019 um 230.000 Euro an den damalig dort regierenden Stadtchef Stefan Schmuckenschlager „verramscht“.
So zumindest reagiert die FPÖ nach Bekanntwerden des Procederes des Besitzerwechsels um ein Top-Grundstück. Mit harten verbalen Bandagen wird der Verkauf eines Grundstückes auch von anderen Parteisprechern scharf kritisiert.
Zur „Vorgeschichte“
Die Gemeinde Gänserndorf hat einen Besitz in Klosterneuburg 2019 um 230.000 Euro an den damalig dort regierenden Stadtchef Stefan Schmuckenschlager „verramscht“, wie es die FPÖ formuliert. Denn dieser hat den Besitz nun um 960.000 Euro zum Verkauf angeboten. „Es grenzt an ein Wunder, wie sich der Wert so schnell vervierfachen konnte“, kommentiert die SPÖ und folgert: „Da hat ein ÖVP-Mann einem anderen einen großen Gefallen getan.“
René Lobner bestreitet ein „persönliches Nahverhältnis“
Gemeint ist René Lobner, der die Gemeinderatssitzung beim Verkauf einst leitete. „Der Beschluss war einstimmig. Schmuckenschlager und mich verbindet höchstens, dass wir beide Jahrgang 1972 sind“, weist Lobner ein Naheverhältnis von sich – laut NÖN reagiert Schmuckenschlager ebenso und spricht von einem „privaten Investment“ und einer „politischen Kampagne“, die ihn ärgere. Die NEOS fordern nun, dass die Widmungskompetenz „weg vom Einfluss der Bürgermeister zu unabhängigen Kommissionen müsse“.
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