Im ersten Liga-Heimspiel der Saison empfängt Salzburg heute „Angstgegner“ BW Linz. Das Duell mit den Stahlstädtern ist die Generalprobe für das Rückspiel gegen Twente am Dienstag. Besonders im Fokus steht bei der Truppe von Coach Pep Lijnders die zuletzt etwas lächrige Hintermannschaft.
Elf Treffer schossen die Bullen in den ersten drei Pflichtspielen der Saison. Natürlich war da auch ein 6:0 gegen Amateurklub FC Dornbirn dabei, aber nichtsdestotrotz ist die Offensive des österreichischen Vizemeisters schon früh in dieser Saison auf Betriebstemperatur. Von der Defensive kann man das allerdings nicht unbedingt behaupten.
Bei den bisher erhaltenen drei Gegentoren machten Abwehrboss Samson Baidoo und Co. nicht unbedingt die beste Figur. Und auch sonst war auffällig, dass die Gegner sowohl beim 3:2-Sieg beim GAK als auch beim 2:1-Erfolg gegen Twente immer wieder relativ leicht zu Chancen kamen. Gerade für die Partien auf der internationalen Bühne ist in der Verteidigung eine Steigerung notwendig. Die aktuelle Stamm-Viererkette – Dedic, Baidoo, Blank (fällt verletzungsbedingt für ein, zwei Wochen aus), Terzic – hat ein Durchschnittsalter von nur 21 Jahren, der echte Leader, wie es Pavlovic war, fehlt. Es wäre nicht verkehrt, wenn die Bullen am Transfermarkt noch einmal aktiv werden würden und einen Mann mit etwas mehr Routine für die Defensive ins Bott holen.
Zum Tagesgeschäft: Für die Mozartstädter steht heute (19.30) das erste Ligaheimspiel der Saison an. Mit BW Linz kommt ein Team, gegen das Salzburg in der Red-Bull-Ära noch nie gewinnen konnte.
Rotation möglich
Vor dem Duell mit Twente am Dienstag könnte Trainer Pep Lijnders aber trotzdem die Rotationsmaschine ein bisschen anwerfen. „Wir müssen die Kraft der Mannschaft zum richtigen Moment nutzen. Unser Stil und die Qualität bleibt immer die gleiche, auch wenn wir tauschen“, meinte der Coach.
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