Ein Wesen, halb Mensch, halb Fisch, verheddert sich im Fischernetz – und wird zum Helden im Auseerland. Das ist der Stoff für die neue Oper „Der Wassermann vom Grundlsee“ von Vanni Moretto, die im Freibad Archkogl ab Sonntag drei Mal zu sehen ist – ein Auftragswerk der Ausseer Barocktage.
Ein Wesen, halb Fisch, halb Mensch, verheddert sich im Fischernetz. Beim Sprung zurück ins Wasser zeigt es den Menschen, wo das Salz im Ausseerland liegt. Davon erzählt die Sage vom Wassermann, der heute das Wappen der Gemeinde Grundlsee schmückt. Nun wird er zum Helden einer zeitgenössischen Oper mit barocken Einflüssen.
Barock, Folklore und Moderne
Verena Frey, Projektleiterin der Ausseer Barocktage, beauftragte den italienischen Komponisten und Dirigenten Vanni Moretto mit dem Musikwerk. Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis die Finanzierung aufgestellt war. Mittlerweile sind mehr als 50 Leute am Projekt beteiligt.
Die Liebe mischt sich ein
Das Libretto von Stefano Pintor kreist nicht nur um die Sage, sondern auch um ein Salzmädchen und eine Liebesgeschichte. Der Komponist verbindet zeitgenössische Musik mit barocken und folkloristischen Elementen. Die Sänger wurden aus Nachwuchstalenten des Mozarteums in Salzburg ausgewählt, den Chor bilden einheimische Sänger. Ein international besetztes Kammerorchester dirigiert der Komponist selbst.
Die Premiere am 11. August um 20.30 Uhr findet im Freibad Archkogl in Grundlsee statt. Weitere Termine sind am 12. und 13. August. Bei Schlechtwetter gibt es einen Ausweichtermin am 14. August in der Mehrzweckhalle des Narzissendorfes Zloam.
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