Den Kärntner Drogenermittlern ging nach umfangreichen Ermittlungen ein „großer Fisch“ ins Netz. Die Beamten konnten den Villacher, seiner Frau und seiner Mutter nachweisen, dass sie seit 2005 Cannabis züchteten und verkauften.
Der 39-Jährige führte seit 2005 akribisch Buch über die Aufzucht und den Verkauf seines selbstgezüchteten Cannabis. Und genau das wurde dem Villacher zum Verhängnis. Denn als die Drogenermittler dem 39-Jährigen einen Besuch abstatteten, flog die Zucht und der Drogenhandel schließlich auf.
Der 39-Jährige dokumentierte nahezu jeden getätigten Arbeitsschritt der Herstellung mehrerer Cannabissorten.
heißt es seitens der Landespolizeidirektion Kärnten
Ein wahres „Familiengeschäft“
Doch der Villacher war nicht alleine. Bei der Aufzucht und dem Verkauf wurde er von seiner Freundin, einer weiteren 31-jährigen Villacherin und seiner Mutter (69) unterstützt.
Der Verkauf des Suchtgiftes dürfte einen Wert von 200.000 Euro haben. Das Quartett sowie zahlreiche Suchtgiftabnehmer wurden bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.
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