Sophia (Magalie Lépine-Blondeau), eine Philosophie-Dozentin aus Montreal, steckt in einer sexlosen Beziehung mit ihrem Partner fest. Doch als ein charmanter Handwerker beim Umbau ihres Chalets auftaucht, entfacht eine neue Leidenschaft. Eine erotische Verbindung entsteht, die ihre Welt regelrecht auf den Kopf stellt. Lesen Sie hier die ganze Kritik zum neuen Film „Die Natur der Liebe“.
Sophia (Magalie Lépine-Blondeau) ist Dozentin für Philosophie in Montreal. Ihre Langzeitliebe mit Xavier wird nur noch intellektuell befeuert, die Erotik ist verpufft. Mit dem Umbau eines Chalets am Lande platzt der Handwerker Sylvain (Pierre-Yves Cardinal) in Sophias Leben – und der Magnetismus der Gegensätze setzt sich über den eklatanten Bildungsunterschied hinweg. Was sie eint, ist großartiger Sex!
Filmemacherin Chokri bedient sich bei Sylvains Figurenzeichnung eines fetten Klischees: Da muss testosterongetränkter viriler Holzfällercharme herhalten, außerhalb des Betts sorgt der lendenstarke Lover für den vorprogrammierten Kulturschock beim Meet & Greet in Sophias Umfeld.
Der Weg ins Trash-TV-Milieu ist nicht weit. Der französische Filmtitel sieht’s lakonisch: „Simple comme Sylvain“! Genau, ein einfach gestrickter Kerl für gewisse Stunden.
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