Kurz nach Mitternacht heulten am Donnerstag im Rosental in Kärnten die Sirenen. Auf einem Bauernhof in Köttmannsdorf war ein Wirtschaftsgebäude in Brand geraten. Der Löscheinsatz dauerte mehrere Stunden.
Es ist 0.45 Uhr, als bei der Landesalarm- und Warnzentrale der Notruf eingeht: Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Köttmannsdorf. Sofort heulen in den umliegenden Gemeinden die Sirenen. Zahlreiche Feuerwehrleute werden aus dem Schlaf gerissen und eilen zu ihren Rüsthäusern.
Und als die erste Feuerwehr auf dem Anwesen in der kleinen Ortschaft St. Magarethen ankommt, steht das landwirtschaftliche Gebäude bereits in Vollbrand. „Es wurde sofort mit mehreren Atemschutztrupps auf allen Seiten des Brandobjektes die Brandbekämpfung in Angriff genommen“, heißt es seitens der Freiwilligen Feuerwehr Köttmannsdorf, die gemeinsam mit den Wehren Ferlach, Kirschentheuer, Maria Rain, Wellersdorf, Wurdach und Stein/Viktring mit 160 Mann den Brand bekämpfte.
Durch die rasche und gemeinsame Löscharbeit konnte die Brandausbreitung auf das nahe gelegene Wohnhaus verhindert werden.
Freiwillige Feuerwehr Köttmannsdorf
Wirtschaftsgebäude völlig zerstört
Doch für das Wirtschaftsgebäude gibt es keine Rettung mehr – es wird ein Raub der Flammen. Auch zahlreiche landwirtschaftliche Gerätschaften werden bei dem nächtlichen Inferno vernichtet.
Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest, Brandermittler suchen nun nach dem Auslöser. Erst um 5 Uhr konnten die Florianis „Brand aus“ geben.
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