Eine ganze Nacht am Berg ausharren musste ein Slowene im Tiroler Unterland: Nachdem der 52-Jährige noch am Abend einen Gipfel im „Zahmen Kaiser“ erklommen hatte, verirrte er sich am Weg zurück ins Tal in der Dunkelheit. Erst in der Früh schlug der Mann Alarm. Dann wurde er mit dem Polizeihubschrauber geborgen.
Spät dran war er, der Alpinist: Am Donnerstagabend, gegen 19 Uhr (!), brach der Slowene zur Tour von der Aschinger Alm im Gemeindegebiet von Ebbs auf den Grinnerkopf im Zahmen Kaiser auf.
Im Dunkeln Orientierung verloren
Nachdem der 52-Jährige den Gipfel erreicht hatte, wollte er gegen 21.30 Uhr wieder über dieselbe Route ins Tal absteigen. „Dabei verlor er jedoch in der Dunkelheit die Orientierung und kam schließlich in unwegsamem Gelände nicht mehr weiter“, berichtete die Polizei.
Erst am Freitag, gegen 6.20 Uhr, setzte der Slowene einen Notruf ab.
Die Polizei
Notruf erst am nächsten Morgen
Einen Notruf abgesetzt hat der Slowene aber erst am Freitag in den frühen Morgenstunden, gegen 6.20 Uhr. Daraufhin wurde unter Beteiligung der Bergrettung Kufstein und der Alpinpolizei eine Suchaktion eingeleitet.
„Um 10.30 Uhr konnte der Mann schließlich mit dem Polizeihubschrauber unverletzt geborgen werden“, so die Ermittler abschließend.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.