Urinier-Eklat nach Olympiasieg! Der französische Kanu-Trainer Guillaume Berge ist nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei festgenommen worden. Zuvor triumphierte Athlet Nicolas Gestin im Kanu-Slalom.
Berge sei kontrolliert worden, weil er nachts auf die Straße gepinkelt habe, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Die Polizisten gaben an, bei der Festnahme von Berge geschlagen worden zu sein. Die Zeitung „Le Parisien“ berichtete, der Trainer habe zunächst versucht, davonzulaufen. Dann sei er gestürzt und habe einen Polizisten umgerissen und ihn dann angegriffen. Auch zwei weitere Polizisten habe er geschlagen.
Elektroschockpistole eingesetzt
Daraufhin habe die Exekutive eine Elektroschockpistole gegen den 33-Jährigen eingesetzt. So konnten dem Trainer die Handschellen angelegt werden. Er wurde in eine Polizeistation gebracht. Laut „Le Parisien“ wurde der gesamte Einsatz von der Kamera eines der Polizisten mitgefilmt.
Trennung steht bevor
Der technische Leiter des französischen Kanu-Kajak-Verbands FFCK, Ludovic Royé, sagte dem „Parisien“, das Verhalten sei nicht in Ordnung. „Er ist kein Olympia-Trainer mehr, er ist zwar noch in unserer Belegschaft, aber wir sind dabei, den Vertrag aufzulösen. Das ist ein inakzeptables Verhalten!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.