Das Österreich-Haus in Paris platzte bei der Eröffnung aus allen Nähten! Der historische Pavillon soll rot-weiß-roten Flair zu den Olympischen Spielen nach Frankreich bringen. Aber sehen Sie selbst – oben im Video.
Die „Krone“ berichtet aus Paris
Ruderin Magdalena Lobnig, zuletzt Bronzemedaillengewinnerin in Tokio, legte in Paris die erste Bestzeit hin, traf am Eröffnungsabend als erste Sportlerin im Austria House ein. So lautet der offizielle Name des beeindruckenden Rückzugsorts unserer Athleten, der auch als Treffpunkt für Sponsoren dient: „Außerdem werden wir hier mit der Bevölkerung in Kontakt treten, die Vorzüge von Österreich präsentieren“, sagt ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.
Ein Team aus insgesamt 100 (!) Personen kümmert sich im historischen Pavillon Montsouris um Shuttleservice, Einlass, Catering und Sicherheit, 24 Schüler aus Tourismusschulen sammeln hier Erfahrungen fürs Leben. Marketingleiter Florian Gosch legte mit seinem Team beim Umbau eine Punktlandung hin, 20 rot-weiß-rote Handwerker verwandelten das Haus dank Material von sechs Sattelschleppern in einen Hingucker im „Parc de Montsouris“. Auf den 15 Hektar Grünfläche ließen sich die Einheimischen erst die Sonne ins Gesicht scheinen, mit fortschreitender Stunde wollten immer mehr wissen, wer denn da den Auftakt der Spiele zelebriert. Fahnenträger und Kanute Felix Oschmautz zeigte sich ebenso angetan wie Kollegin Corinna Kuhnle, Ruderin Louisa Altenhuber, die Beach-Boys Julian Hörl und Alex Horst – auch die vielen Gäste aus Tourismus, Wirtschaft und Politik waren begeistert.
Lange war das Projekt am seidenen Faden gehangen, erst dank etlicher Partner – der größte ist die Österreich Werbung – wurde das erste Österreich-Haus seit Pyeongchang 2018 Realität. „Österreich liegt näher an Paris als die Côte d’Azur, die perfekte Auszeit ist näher als man denkt“, bringt Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger die Botschaft an die Pariser auf den Punkt.
Ein Bus als Botschafter
„Unbelievably close“ (unglaublich nahe) steht daher auch auf jenem Elektro-Doppeldecker-Bus, der mit DJ und entsprechender Kulinarik österreichisches Lebensgefühl nach Paris bringen soll. Im Haus hielt man sich mit Tafelspitz, Tempura-Glückstäschchen und Kaiserschmarren bei Kräften – diese Party hätte Gold verdient!
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