Ex-Eisbulle Patrick Harand rief Showcase für vertragslose Eishockey-Cracks ins Leben. Wie beim Pendant im Fußball können sich Spieler so empfehlen. Einige Spieler mit Salzburg-Vergangenheit nehmen daran teil, sowie überraschenderweise aktuelle Bulls-Akteure.
Was im Fußball funktioniert, sollte auch beim Eishockey klappen. Das dachte sich zumindest Ex-Eisbulle Patrick Harand. Der derzeit mit der Spielergewerkschaft „younion“ ein Trainingscamp für vertragslose Cracks in Klagenfurt organisiert.
„Wir wollen ihnen eine Plattform geben. Diese Saison ist es ein Pilotprojekt, das wir ausbauen wollen“, erklärt Harand. In den kommenden Jahren soll der „Showcase“ wesentlich früher stattfinden. Denn „Ende Juli ist zu spät, die meisten Kader sind schon voll“, weiß der Organisator. Das Camp steht aber nicht nur vertragslosen Spielern wie zum Beispiel Ex-Akademie-Crack Matthias Lexer oder dem ehemaligen Eisbären Laurin Müller offen, sondern auch weiteren Gewerkschaftsmitgliedern.
Einige Spieler sind seit Jahren in Übersee tätig. So können sie sich am heimischen Markt präsentieren
Patrick Harand
„Einige Spieler sind seit Jahren in Übersee tätig. So können sie sich am heimischen Markt präsentieren.“ Was aber doch eine Überraschung ist, ist die Teilnahme von Vasili und Ivan Zelenov sowie Felix Haiböck. Das Akademie-Trio wird sich aber bekanntlich mit ziemlicher Gewissheit in die USA verabschieden.
Acht Eisbullen beim Team
Verabschieden werden sich bei den Bulls auch Raffl, Schneider, Nissner, Huber, Wukovits, Kickert, Stapelfeldt und Thaler. Allerdings nur für das Olympia-Qualiturnier (29. 8. bis 1. 9. in Bratislava). Insgesamt wird das Oktett aber zwei Wochen während der Vorbereitung fehlen.
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