Domquartier erhielt zwei neue Schenkungen aus Privatbesitz. Die beiden Porträts enthüllten nach ihrer Restaurierung am unteren Bildrand ein kleines, aber nicht unwichtiges Geheimnis.
„Er hätte die beiden Bilder teuer verkaufen können. Entschied sich aber stattdessen, die beiden Porträts dem Domquartier zu schenken“, sagt Museums-Chefin Andrea Stockhammer – und meint damit Mäzen Edgar Hertlein. Der Universitätsprofessor entschloss sich dazu, zwei Gemälde aus seinem Familienbesitz an das Salzburger Museum zu vermachen. 200 Jahre lang gehörten die Bilder der Familie des Mäzens.
Die Gemälde, die von dem bekannten Porträtmaler Peter Krafft in Wien gefertigt wurden, erweitern ab sofort die Sammlungsbestände der Residenzgalerie. Die historischen Bilder, die vor ihrer Hängung im Museum umfassend restauriert wurden, zeigen das Verleger-Ehepaar Domenico und Anna Maria Artaria.
Durch die restauratorischen Maßnahmen offenbarte sich auch ein bislang gut gehütetes Geheimnis. Erst jetzt wurden Signatur und Datierung des Malers am unteren Bildrand wieder sichtbar. Sie widerlegten das bisher angenommene Entstehungsjahr 1815. Tatsächlich wurden die beiden Gemälde in den Jahren 1816 und 1818 als Eheporträt gefertigt.
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