Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe stehen unter extrem hohen Druck, viele werfen das Handtuch, neues Personal ist schwer zu finden: Die Politik ist nun gefordert, sonst droht das System zu kippen.
Ein verzweifeltes Kind, das einfach nicht mehr bei seiner Familie bleiben kann – weil es dort zu gefährlich ist. Anrufe bei diversen Hilfseinrichtungen, oft ergebnislos und mit Absagen verbunden: Nein, leider, wir haben keinen Platz frei. „Wir müssen trotzdem entscheiden, was wir mit dem Kind machen. Teilweise bleibt als letzte Option: ins Auto setzen und in ein anderes Bundesland fahren. Wenn es ausnahmsweise dort noch Kapazitäten gibt.“
Wenn Mitarbeiter der behördlichen Sozialarbeit – besser bekannt unter Kinder- und Jugendhilfe – von ihrem Berufsalltag erzählen, wird rasch offensichtlich, wie belastend und fordernd der Job und wie hoch der Druck ist. Im Vordergrund muss für sie das Wohl der Mädchen und Buben stehen. Verbale Angriffe bis hin zu Drohungen von Eltern bleiben da vielfach nicht aus.
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