10 rot-weiß-rote Fäuste für ein Halleluja! Als Vöcklabruck im Endspiel der Klub-WM in Mannheim bei 2:0 gegen TSV Pfungstadt scheinbar auf der Siegerstraße lag, begannen die deutschen Faustballer im Best-of-7-Finale Satz um Satz zu gewinnen, führten 3:2. Trotzdem jubelte am Ende Österreichs Meister.
Die Klub-WM in Deutschland war das ganz, ganz große Saisonziel des rot-weiß-roten Faustball-Dominators gewesen – und sie wurde am Finaltag auch zum ganz, ganz großen Feiertag. Davor gab's aber ein schier unfassbares Auf und Ab.
Ein unfassbares Auf und Ab
Die Union Tigers Vöcklabruck hatten die ersten beiden Sätze mit 11:7 bzw. 11:6 souverän gewonnenen, obwohl der TSV Pungstadt vor dem Finale favorisiert worden war. Doch die OÖ-Spieler erinnerten in dieser Phase mit ihren Defensivkünsten an eine Gummiwand und mit ihren Offensivfäusten an eine Abrissbirne. Sensationell!
Doch dann . . . ?
Keine Ahnung!
Fakt ist nur, dass Österreichs Meister danach einging, vorübergehend nur noch Sterne sah. Den dritten Satz gewannen die Deutschen 11:4, mit dem vierten glichen sie auf 2:2 aus. Den fünften Durchgang führte der OÖ-Klub 1:0, verlor aber 7:11.
Heldenhaftes Aufbäumen
Damit schien der Traum vom Titel wie Eis unter die Mannheimer Sonne zu schmelzen. Doch Irrtum! Vöcklabruck kam sensationell zurück, entschied den sechsten Satz klar für sich und führte im siebten und entscheidenden bereits 8:2. Womit nur noch drei Punkte auf den Titel fehlten. Doch dann: 8:3, 8:4, 8:5, 8:6, 8:7, 9:7, 10:7, 10:8, 10:9, 10:0, 10:10, 10:11 . . .
Jubel nach 2:06 Minuten
Welch eine dramatische Finalschlacht!
Die der OÖ-Klub dann nach 2:06 Minuten mit dem 14:12 beendet hat! Damit ist Vöcklabruck Klub-Weltmeister und am Ziel seiner Träume!
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